<< Da hatte er sich eben schon in der misslichsten, beschissensten Lage von allen Scheißlagen gewähnt, weil dieser Dreiser ihn hintergangen hatte – und jetzt war alles noch schlimmer, weil er diesem Kerl auch noch dankbar sein musste. >>
| Autor | Kristof Magnusson |
| Deutsche Erstausgabe | 2026 |
| Herausgeber | Klett Cotta Verlag |
| Seiten | 288 |
| Genre | Roman, 90er Jahre, Krimi |
Tragikomik meets James Bond
Drei von fünf Sternen hat dieses Rezensionsexemplar auf Vorablesen.de von mir bekommen. Das scheint vielleicht etwas wenig dafür, dass ich dieses Buch per se nicht schlecht fand. Ich fand es sogar recht gut geschrieben, und an einigen Stellen musste ich schmunzeln ob der tragikomischen Szenen.
Essenz in drei Sätzen
Anfang der 90er Jahre scheint die Welt voller Verheißungen, während der junge Dichter Jakob Dreiser in Rom gefeiert wird und überall vom neuen Frieden die Rede ist. Gleichzeitig muss der ehemalige Geheimdienstmitarbeiter und Doppelagent Dieter Germeshausen untertauchen – ausgerechnet jetzt, wo er zum ersten Mal verliebt ist. Für seinen letzten großen Coup braucht er jedoch eine perfekte Tarnung, und dafür kommt nur ein international gefeierter Dichter wie Jakob Dreiser infrage.
Dennoch...
… die Geschichte plätscherte so dahin und vermutlich war es das Cover, dass in mir Assoziationen mit einer Agentenstory und/oder einem Kriminalroman hervorrief und die nicht erfüllt wurden. Denn bei „Die Reise ans Ende der Geschichte“ handelt es sich (laut Klappentext) um einen Abenteuerroman – mit Fokus auf den doch sehr unterschiedlichen Charakteren.
Verse und Verrat
Da hatte er sich eben schon in der misslichsten, beschissensten Lage von allen Scheißlagen gewähnt, weil dieser Dreiser ihn hintergangen hatte – und jetzt war alles noch schlimmer, weil er diesem Kerl auch noch dankbar sein musste.
Zu hohe Erwartungen?
Oleander
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