<<1950, was meinst du, was da los war. Ein schwarzer Mann und eine Weiße, das war in den USA gesetzlich verboten. >>
| Autorin | Susanne Abel |
| Deutsche Erstausgabe | 2021 |
| Herausgeber | dtv Verlag |
| Seiten | 560 |
| Genre | Historischer Roman, Familienroman |
Wirklich gut!
Und das sage ich mit voller Inbrunst. Dieser Debütroman hat mir wirklich sehr gut gefallen. Die Figuren und das flüssige Ineinandergreifen von Geschichte; der von damals und der von heute. Ein sehr gefühlvolles und aufreibendes Buch mit einer wichtigen Message.
Essenz in drei Sätzen
Greta - zähe Löwin
Tom - einsamer Wolf
Tom ist Gretas Sohn und ein angesagter TV-Moderator, der viel auf sich hält. Und doch scheint er noch nicht angekommen zu sein, er wirkt nicht glücklich mit seinem Leben, das von Stress und dann auch noch von der Sorge um seine an Demenz erkrankte Mutter dominiert wird.
Was war denn wirklich gut?
Zum einen die Erzählweise, die die Stimmung der jeweiligen Zeit perfekt zum Ausdruck gebracht hat. Sehr lebendig und packend mit einem Spannungsbogen, der bis zum Ende anhielt. Ich spürte die Hoffnung, die Verbitterung, die Angst und die Zuneigung, die Verzweiflung und die Zuversicht, die Susanne Abel mit ihren Wörtern und Beschreibungen zu Papier brachte.
Auch die Charakterentwicklung fand ich großartig: glaubwürdig, vielschichtig und mit der ein oder anderen überraschenden Wesensänderung einzelner Figuren. Und selbst den unsympathischen Charakteren konnte ich zumindest so etwas wie Verständnis oder Mitleid entgegenbringen. Kein Mensch wird grausam oder böse geboren, wage ich jetzt mal zu behaupten…
Die historischen Details sind unglaublich gut recherchiert und werden immer wieder mit aktuellen politischen und gesellschaftlichen Themen in den Vergleich gesetzt; natürlich gut verpackt in einen spannenden Plot.
Was mich aber am meisten berührt hat: Die Geschichte hat mir bewusst gemacht, wie privilegiert ich lebe. Dass ich in einem Land ohne Krieg aufwachsen darf, hat mich mit echter Dankbarkeit zurückgelassen – und mit der Erkenntnis, das ich das öfter wertschätzen sollte.
Es geht noch weiter
In Was ich nie gesagt habe – Gretchens Schicksalsfamilie wird die väterliche Seite der Familie Monderath beleuchtet. Zitat der Autorin:
So wie ich mich in ›Stay away from Gretchen‹ einem Herzensthema gewidmet habe, gibt es auch hier einen Grundkonflikt, der mir seit Jahren unter den Nägeln brennt. Aber ich will nicht zu viel
verraten… und hoffe sehr, dass Ihnen auch dieser Roman gefällt.
Dieser zweite Band ist bereits 2022 erschienen und ist, ebenso wie der erste Band, total an mir vorbeigegangen. Umso glücklicher bin ich, die Reihe doch noch entdeckt zu haben – besser spät, als nie!
Märzveilchen
Weiter stöbern ...
Mein Lesemonat – August –
Im August habe ich tatsächlich gar nicht so viele Bücher gelesen, zumindest nicht im Vergleich zum letzten Monat. Insgesamt waren es fünf Bücher. Davon waren zwei Rezensionsexemplare, nämlich Der geheime Apfelgarten und A Witch's Guide to Fake Dating a Demon. Außerdem...
„A Witch’s Guide to Fake Dating a Demon“ von Sarah Hawley
<< Ihr hinterlistiges Lächeln war geradezu berauschend, und während Ozroth auf ihren Mund starte, fragte er sich, wie bald er ihn wohl wieder kosten durfte.>> Autorin Sarah Hawley Deutsche Erstausgabe 2026 Herausgeber Ravensburger Verlag Seiten 411...
Mein Bücherbudget hat gekündigt
Die letzten Wochen bin ich dem Bücher-Kaufrausch verfallen. Kennt ihr Bookbot? Über eine nicht ganz unbekannte Social-Media-Plattform (beginnt mit F) bin ich auf die Aktion „10 für 10 €“ auf Bookbot aufmerksam geworden. Zwei Klicks später befand ich mich im Scrollwahn...




0 Kommentare